Cover des Buchs Fünf Wochen im Ballon von Jules Verne

Fünf Wochen im Ballon – Ein Gastbeitrag

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2–3 Minuten

Jules Vernes Debütroman -Fünf Wochen im Ballon- aus dem Jahr 1863 handelt von einer faszinierenden Reise auf der Suche nach den Nilquellen.

Dieser Roman beschreibt die Durchquerung Afrikas von Sansibar in einem Wasserstoffballon und markiert Vernes internationalen Durchbruch als Pionier der Science-Fiction-Literatur. Er kombinierte dabei reale Geschehnisse und Entwicklungen seiner Zeit und verarbeitete diese zu einem Spannenden Abenteuer, welches Dr. Samuel Fergusson, sein Freund Richard Kennedy und sein Diener Joe gemeinsam erleben. Ich möchte an dieser Stelle auch die persönliche Entwicklung zwischen den Charakteren hervorheben, welche die Protagonisten während der Reise durchlaufen. Der Diener Joe wird mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr zum loyalen Freund der beiden und sprengt die gesellschaftlichen Grenzen dieser Zeit.

Aber was macht dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher? Es ist die spannend erzählte Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat und das wahnwitzige Vorhaben in einer Zeit, in der es noch etwas zu entdecken gab. Diese Art Geschichten zu erzählen, macht Jules Verne zu einem meiner Lieblingsautoren, der mich seit vielen Jahren begleitet. Seinen Debütroman habe ich allerdings erst vor zwei oder drei Jahren gelesen. Dieser hatte mich so in seinen Bann gezogen, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen wollte. So spannend fand ich die Erlebnisse der drei Abenteurer. Es ist vermutlich die gekonnte Inszenierung der wissenschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit, gepaart mit spanenden und fesselnden Abenteuern geschuldet, dass Jules Verne bis heute bekannt ist und seit über 160 Jahren gelesen wird. Das Weiterdenken der wissenschaftlichen Möglichkeiten, vielleicht sogar das übertreiben dieser, macht die Faszination von Vernes Werken aus meiner Sicht im Kern aus. Seine Werke haben Generationen geprägt und inspiriert, auch mich.

Dieser Roman ist dabei das erste Buch in einer langen Reihe spannender Abenteuer. Die Rolle seines Verlegers und Freundes, Pierre-Jules Hetzel muss dabei allerdings ebenfalls hervorgehoben werden, denn dieser beeinflusste Jules Verne stark. Seine Vorgaben sind vielleicht für den Erfolg der Romane ebenso wichtig wie die Gesichten selbst. Er achtete stets darauf, dass Verne massentauglich schrieb und nicht dystopisch war. Diese Tatsache belastete die Freundschaft der beiden mit den Jahren mehr und mehr, da Verne sich eingeengt fühlte. Auch bedauerte Verne es Zeit seines Lebens, nicht die literarische Anerkennung zu bekommen, die ihm nach eigener Einschätzung zu Stand.

Beim lesen der Romane von Jules Verne, sollte man nie vergessen wann diese geschrieben wurden. Einiges was heute wie selbstverständlich existiert, war zur Zeit Jules Vernes nicht mehr als eine fantastische literarische Idee.

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