Ein Kater schwarz wie die Nacht

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1–2 Minuten

Mein erstes Buch von Henning Mankell. Kein Krimi, sondern ein Kinderbuch.

Vor mehr als zwei Jahrzehnten, selbst kein Kind mehr, aber auch noch nicht so richtig erwachsen, las ich zum ersten Mal „Ein Kater schwarz wie die Nacht“ von Henning Mankell.

Die Geschichte von Luka und seinem Kater Munkel hat mich berührt, ergriffen und einen, die Jahrzehnte überdauernden, Eindruck auf mich hinterlassen.

Gerade war auch bei uns eine Katze eingezogen. Die innige Verbindung also wohlbekannt.

Munkel ist Lukas Geburtstagsgeschenk und schnell entsteht eine Beziehung und Liebe wie sie vielleicht nur zwischen Kindern und Tieren möglich ist. Munkel verschwindet eines Tages und die Geschichte verläuft anders als ich es damals von einem Kinderbuch erwartet hätte.

Einfühlsame Beschreibungen, detailliert und real, tragen die Geschichte weiter und ließen mich das Buch voller Hoffnung und Spannung zu Ende lesen. Das Ende, vielleicht bekannt, doch hier bleibt es erstmal offen…

Bei so viel Begeisterung, war klar: Dem Kind wird „Ein Kater schwarz wie die Nacht“ vorgelesen in der Hoffnung auf geteilte Begeisterung. Nun ja, das Kind, damals in der 1. Klasse, fällte sein eigenes Urteil und erklärte das Buch „so mittel“ zu finden. Nun, die Hoffnung ist noch nicht begraben, weiter Bücher von Mankell stehen parat und vielleicht lässt sich das Kind von Joel Gustafsson nach Nordschweden mitnehmen.

Dennoch, ganz subjektiv und voller Überzeugung: Für mich ist „Ein Kater schwarz wie die Nacht“ eines meine liebsten Kinderbücher. Es hat mich Überrascht, ist voller Gefühl, nimmt uns mit in das Erleben von Luca und ist ganz sicher nicht nur für Kinder.

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